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🎶 Elevate your soundscape with Oberon 3 — where style meets sonic mastery.
The DALI Oberon 3 Bookshelf Speaker pair combines advanced 7-inch wood-fiber woofers and custom 1.15-inch soft-dome tweeters to deliver a wide 47Hz-26kHz frequency range with 87dB sensitivity. Designed for medium-sized rooms, these speakers offer deep bass, clear highs, and wide dispersion without the need for toe-in positioning. Finished in elegant white satin, they blend audiophile performance with modern aesthetics, making them ideal for professionals seeking immersive sound and refined decor.
| ASIN | B07H2PNFQS |
| Additional Features | Hi Res Audio |
| Antenna Location | For Music Players |
| Audio Driver Size | 7 inches |
| Audio Driver Type | Dynamic Driver |
| Audio Output Mode | Stereo |
| Best Sellers Rank | #478,222 in Electronics ( See Top 100 in Electronics ) #687 in Bookshelf Speakers |
| Brand | DALI |
| Built-In Media | Rubber Feet, Manual, Grille |
| Color | White |
| Compatible Devices | Home Theater |
| Connectivity Protocol | Ethernet |
| Connectivity Technology | Bluetooth |
| Control Method | Voice |
| Controller Type | Voice Assistant |
| Customer Package Type | Traditional packaging |
| Customer Reviews | 4.7 out of 5 stars 61 Reviews |
| Enclosure Material | Wood Fiber, Fabric, Wood |
| Impedance | 6 ohm |
| Is Waterproof | False |
| Item Dimensions D x W x H | 12"D x 8"W x 8"H |
| Item Weight | 18 pounds |
| Manufacturer | DALI |
| Material | Wood Fiber, Fabric, Wood |
| Model Name | Oberon 3 |
| Model Number | 230030 |
| Mounting Type | Tabletop Mount |
| Number of Audio Channels | 2.1 |
| Number of Items | 2 |
| Power Source | Corded Electric |
| Processor Count | 1 |
| Series Number | 3 |
| Speaker Maximum Output Power | 150 watts |
| Speaker Size | 35 centimeters |
| Speaker Type | Bookshelf |
| Specific Uses For Product | For music players |
| Subwoofer Connectivity Technology | Wired |
| Subwoofer Diameter | 18 centimeters |
| Tweeter Diameter | 29 millimeters |
| Unit Count | 1 Count |
| Warranty Type | Limited |
| Water Resistance Level | Waterproof |
| Wireless Technology | No Wireless Communication Technology |
| Woofer Diameter | 7 inches |
Y**N
Amazing base response
These white Oberon 3's are beyond my expectations. I love the white satin finish and seamless corners. However, that is only the look. The best part is the sound))) Wow, I have been able to listen to them for hours, whether at low or higher volumes. They are very sensitive and are wonderful and articulate even at very low listening levels. The high end is audio file quality and the drivers are very musical. I got way more in quality than I paid for. There are simply no cons. (I was surprised at how quickly they arrived to Alaska)
H**O
Starkes Setup, präziser Klang – technisch überzeugend
Die DALI Oberon 3 haben mich in meinem Setup sofort begeistert. In Kombination mit dem Neukomm CA33‑S Verstärker und dem iFi ZEN DAC V3 spielen sie mit einer Souveränität, die man in dieser Preisklasse nicht erwartet. Der Klang ist offen, räumlich und erstaunlich natürlich. Stimmen stehen klar und greifbar im Raum, Instrumente lösen sich sauber voneinander, und die Bühne wirkt breit und stabil. Die Oberon 3 schaffen es, Musik nicht nur abzubilden, sondern lebendig wirken zu lassen. Der Bass ist für einen Kompaktlautsprecher beeindruckend: trocken, kontrolliert, präzise, ohne künstliche Betonung. Die Mitten sind warm und farbig, genau richtig für Stimmen und akustische Instrumente. Die Höhen bleiben fein, detailliert und angenehm – selbst bei langen Hörsessions kein Anflug von Härte. Was mich besonders überzeugt: Die DALI reagieren extrem gut auf hochwertige Elektronik. Mit dem Neukomm CA33‑S als Verstärker und dem iFi ZEN DAC V3 als Quelle wachsen sie regelrecht über sich hinaus. Die Kombination bringt Ruhe, Klarheit und eine Musikalität, die man sonst aus deutlich teureren Setups kennt. Auch die Verarbeitung ist tadellos: solide, sauber, wertig – typisch DALI. Für alle, die einen musikalischen, ausgewogenen und räumlich starken Kompaktlautsprecher suchen, sind die DALI Oberon 3 eine hervorragende Wahl. Sie machen einfach Lust, immer weiterzuhören. Absolute Empfehlung – diese Lautsprecher sind ein echtes Highlight in jeder ernsthaften HiFi‑Kette.
R**I
Exactly what I wanted.
As expected! These are great speakers, love the sound and look.
A**L
Excellent speakers for music or movie nights
The speakers are excellent. They sound great for vinyls, spotify and even for movie watching in my living room that is about 35sqm. The sound fills up the room nicely and doesnt feel too heavy on bass which can be exhausting. For music too, I dont feel the need to have a subwoofer as the sound is very well balanced wether you are listening to hip hop or r&b.
A**.
Suono magnifico
Casse di gran qualità. Suono eccellente e pulito.
D**T
Nubert nuBoxx B-40 vs Dali Oberon 3 (vs JBL Arena 130)
Meine JBL Arena 130 sollten ersetzt werden, da ich in einigen Punkten unzufrieden mit ihnen war. Das Lautsprecherpaar kostete mich ca. 200 € und war 5 Jahre in Verwendung. Nach einer langen Internetrecherche habe ich mich für die zwei im Titel genannten Kontrahenten entschieden und sie zur Hörprobe nach Hause beordert. Im Folgenden soll nun der Vergleich dieser drei Lautsprecher erläutert werden. Der Fokus liegt bei der Beschreibung der Klangeigenschaften. Optik, Verarbeitung o.Ä. werden nur oberflächlich ausgeführt. Verglichen wurde dabei fast ausschließlich auf Zimmerlautstärke. Bei meiner finalen Entscheidung hat mich meine Partnerin begleitet und mit einer Woche Pause dazwischen noch ein guter Freund. Also insgesamt bildet sich hier das Urteil von drei Personen ab. Das Review ist vielleicht auch für all jene interessant, die von einem Einsteigermodell in die Mittelklasse upgraden wollen. Die JBL Arena 130 stehen dabei stellvertretend für das Einsteigermodell. Betrieben wurden alle Lautsprecher mit dem Onkyo TX-NR575E. Tiefen/Bass: Einer der Hauptkritikpunkte an den JBL war für mich der fehlende Tiefgang, der beträgt laut Datenblatt im besten Fall 55 Hz bei -3db. Der LS kam bei Musik und Film häufig hörbar oder besser gesagt nicht hörbar an seine Grenzen. Diese knackigen, kickenden Bässe waren aber vorhanden und zufriedenstellend. Dahingegen erwies sich die Dali als deutlich zuverlässiger (47 Hz bei -3 db). Das mag nach wenig klingen, aber der Unterschied ist definitiv da und hörbar. Interessanterweise war ich mit den kickenden Bässen wenig zufrieden. Zwar klingen diese sauber, aber sind nach meinem Empfinden etwas unterpräsent. Tatsächlich würde ich der JBL ihren Nachteil nachsehen, um auf diese kickenden Bässe nicht verzichten zu müssen. Die Nubert sind im Tiefenbereich genau in ihrer Domäne. Es wirkt für mich fast so als hätte man eig. einen Subwoofer konstruiert und den Rest drumherum. Ich kenne vor allem in dieser Preisklasse keinen Regallautsprecher, der so tiefe Frequenzen wiedergeben kann. (41 Hz bei -3 db) Auch die kickenden Bässe klingen immer mindestens gut. Wenn man denn etwas kritisieren möchte, könnte man sagen, die sehr tiefen Bässe sind im gesamten Klangbild etwas präsenter als die kickenden Bässe oder mit anderen Worten: Wenn bei einem Lied viele Tiefe Frequenzen enthalten sind, würde ich den Equalizer unberührt lassen und wenn es viele kickende Bässe gibt, würde ich die Bässe gerne um ein bis zwei db erhöhen. Das ist aber Gejammer auf sehr hohem Niveau. Insgesamt ist der Tiefenbereich eine klare Stärke der Nubert. Platzierung: Nubert > JBL > Dali Mitten: Bei neutraler Verstärkereinstellung sind die Mitten bei den JBL quasi nicht vorhanden. Das hab ich zwar auch schon schlechter gehört und heutzutage geht der Trend sowieso eher in Richtung starke Bässe und Höhen, aber ich kann diesen Aspekt an den JBL halt nicht gutheißen. Erst durch die Mikrofoneinmessung des Verstärkers wurde dieses Problem einigermaßen gelöst. Die wenig differenzierte Spielweise, die man auch als „verwaschen“ bezeichnen könnte, lässt sich damit aber nicht beheben. Ähnlich ist es bei den Dali. Die Mitten spielen hier für mein Hörverständnis ganz klar eine untergeordnete Rolle. Ein Lautsprecher dieser Preisklasse spielt aber deutlich differenzierter und klarer auf. Manche Songs werden dadurch zu einem neuen Erlebnis. Also wie gesagt, die Abstimmung ist ähnlich aber qualitätstechnisch ist die Dali in Relation zur JBL eine andere Liga. Was mich sehr verwundert hat, war die kompromisslose Mittenwiedergabe der Nuberts. Man könnte meinen die Lautsprecher müssten konstruktionsbedingt Abstriche bei der Wiedergabe von mittleren Frequenzen machen, um auch diese sehr tiefen Bässe zu erreichen. Aber davon war nichts zu hören. Die Mitten sind vom Klangbild her eher unspektakulär, aber gehen im gesamten Klangbild nicht unter, sondern fügen sich neutral ein. Die Nuberts spielen sogar noch etwas differenzierter als die Dalis. Songs, die man bereits seit Jahren kennt, klingen plötzlich ganz anders oder es kommen Details hervor, die man davor noch nie gehört hat. Platzierung: Nubert > Dali > JBL Höhen: Für die Preisklasse der JBL sind die Höhen wirklich klar, es war nichts Störendes zu vernehmen und auch die Klangart des Hochtöners trifft meinen Geschmack. Der Hochtöner der Dali muss an dieser Stelle besonders hervorgehoben werden, denn er ist buchstäblich etwas besonders. Ich empfand die hohen Frequenzen als sehr präsent und vielleicht sogar etwas hallend, insgesamt könnte man das als „plastisch“ beschreiben. In manchen Songs oder Filmparts kann sich das sehr positiv äußern. Größtenteils hab ich die hohen Frequenzen aber auf Dauer als störend empfunden und da spielt es auch keine Rolle, wie man den Verstärker dreht und wendet, der Hochtöner spielt eben so, wie er gebaut ist. Für einige Kunden mag das etwa ein USP darstellen, für mich persönlich war es ein K.O.-Kriterium. Hervorzuheben ist allerdings abermals die detailliertere Wiedergabe im Gegensatz zu den JBL. Bei den Nuberts ähnelt die Klangart des Hochtöners der der JBL, allerdings ebenfalls detaillierter aufgelöst als diese. Ansonsten fügen sich die hohen Frequenzen wieder sehr neutral ins gesamte Klangbild ein. Eine Besonderheit ergibt sich aber durch die eher niedrige Übergangsfrequenz von 2000 Hz. Wenn man bei der Sprachwiedergabe genau hinhört, fällt auf, dass der Hochtöner definitiv öfter hierbei eingebunden werden muss. Glücklicherweise empfinde ich das nicht als störend, da sich, wie gesagt, der Hochtöner sehr neutral einfügt. Bei günstigeren Lautsprechern würde man da wohl häufig von aufdringlich zischenden S-Lauten geplagt werden. Platzierung: Nubert > JBL > Dali Verarbeitung/Optik: Was für einige relevant sein könnte, ist der Bohrungsdurchmesser der Schraubverbindungen. Ich verwende ein Kupferkabel mit 4 mm² Querschnitt und dieses passt in die JBL und Dali nur bei sehr gleichmäßiger Verdrillung und ruhiger Hand. Der Bohrungsdurchmesser dürfte bei den Nuberts minimal größer sein. Hier hatte ich keine Probleme. Bei Verwendung von Bananensteckern dürfte dieser Aspekt irrelevant sein. By the way habe ich im Laufe der JBL-Nutzung von 1,5 mm² (Alu+Kupfer) auf 4 mm² („reines“ Kupfer) upgegradet, was eine massive Klangverbesserung mit sich gebracht hat. Bei den JBL sollte man sich zu Beginn entscheiden, ob man mit oder ohne Abdeckung hören möchte, denn gefühlt verabschiedet sich bei jeder Demontage der Stoffabdeckung einer von sechs Plastikstiften. Die brechen also leicht ab. Die Dali gefiel mir in Natura lediglich ohne Abdeckung, dafür aber so sogar am besten von allen dreien. Die Nuberts mussten von der Fachpresse schon viel Kritik für ihre Optik einstecken. Ich kann ein bisschen entwarnen. In Natura sehen die Boxen besser aus als auf den Abbildungen. Vor allem die relativ große Sicke macht was her. Positiv hervorzuheben ist der Wirkungsgrad der Dali. Sie spielt mit der gleichen Power am lautesten auf und arbeitet am effizientesten. Bei der Nubert ist das Gegenteil der Fall. Dieser echte 4 Ohm Lautsprecher braucht viel Power für die gleiche Lautstärke. Betrachtet man den Verlauf der Impedanz über die ganze Frequenzbandbreite, treten sogar Widerstände <4 Ohm auf. Für einen Verstärker eines namhaften Herstellers stellt das aber vor allem auf Zimmerlautstärke keinen Beinbruch dar. Gesamteindruck des Klangbilds: Die JBL war schwierig zu bändigen. Viele Stunden habe ich mit der Feinabstimmung verbracht. Zusammen mit dem Onkyo ist mir auf lange Sicht ein tolles Klangbild gelungen. Das mag banal klingen, aber durch die eher undifferenzierte Spielweise ergab sich ein harmonisches, übergreifendes Klangbild. Dafür war aber das Einmessen über das mitgelieferte Mikrofon Pflicht. Der Verstärker hat die Mitten deutlich angehoben und nach meinem Empfinden die Klangqualität allgemein verbessert. Zusätzlich habe ich den Bass auf +8 und die Höhen auf +6 gestellt. Für einige Genre wie Elektro, Rap oder Pop hat sich so ein tolles Klangerlebnis aufgetan. Andere Genre wie Metal gehen nur teilweise gut. Bspw. klingen so gut wie alle Lieder von Rammstein anstrengend durch die undifferenzierte Wiedergabe. Die kräftigen Gitarrensounds aus „Killing in the Name of“ von Rage against the Machine klingen dafür wieder hervorragend. Manche Songs liegen den JBL so dermaßen gut, dass ich sie fast schon den Nuberts aber eindeutig den Dalis vorziehen würde, allerdings nur bei diesen wenigen Songs. Sehr negativ aufgefallen ist mir die Ablösung des Sounds. Mit den ganzen Einstellungen am Verstärker ergab sich lediglich an meiner üblichen Hörposition ein harmonisches Klangbild. Überall sonst im Raum war der Klang furchtbar. Das und der fehlende Tiefgang waren für mich die Hauptgründe, die Lautsprecher austauschen zu wollen. Bei den Dalis würde ich bzgl. der Klangeinstellungen nicht allzu viel herumschrauben. Der Verstärker hat nach dem Einmessen die Mitten deutlich angehoben, was ich eher als störend empfand. Genre, die in die Richtung Imagine Dragons oder Pizzera & Jaus gehen, liegen den Dalis sehr gut. Auch elektrische Richtungen passen gut zu diesem plastischen Gesamtbild. Auch die Dalis haben also ihre paar Songs, bei denen sie brillieren. Der Sound löst sich hörbar besser vom Lautsprecher ab als es die JBL je könnten. Allerdings nimmt in erster Linie der Bass je nach Raumposition zu oder ab und die Dalis funktionieren für mein Empfinden nur gemeinsam mit ihrem Bassfundament. Durch die stark präsenten Höhen wird der Klang sonst zu hell. Trotz des konstruktiven Fokus auf Tiefgang spielt die Nubert sehr neutral. Keine Frequenz drängt sich in den Mittelpunkt oder geht unter. Allerhöchstens mal passagenweise je nach Song. Das Einmessverfahren hat meinen Eindruck bestätigt. Die Equalizer-Einstellung des Verstärkers bringt nahezu keinen Unterschied. Auch ein selbstständiges Herumspielen mit den Bässen oder Höhen würde ich unterlassen. Jegliche Zusatzeinstellungen haben das Klangbild tendenziell verschlechtert. Das kann je nach Verstärker, Raumakustik und persönlicher Präferenzen natürlich variieren. Dank der detaillierten und differenzierten Spielweise können die Nubert immer dann richtig glänzen, wenn bei einem Film oder Song viel auf einmal passiert. Es wird garantiert nichts verloren gehen. Dafür wirkt der Sound bei einfachen Passagen eher langweilig. Als Beispiel möchte ich „Rolling in the Deep“ von Adele nennen. Spielt den Song gerne ab, um der Schilderung besser folgen zu können. Zu Beginn hört man lediglich die Singstimme gepaart mit einfachen Gitarrenklängen. Die Nubert präsentieren das sehr trocken/unspektakulär. Andere Lautsprecher können durch Abstimmung oder sonstigen Effekten da schon etwas Dynamik reinbringen. Je weiter der Song aber fortschreitet, desto mehr Details kommen dazu und dann beim Refrain zeigen die Boxen, wozu sie fähig sind. Da bildet sich eine detaillierte Klanggewalt ab, die richtig Spaß macht. Die JBL klingt hier viel zu angestrengt. Die einzelnen Elemente sind dann nicht mehr klar hörbar, sondern verwaschen sich zu einer homogenen Masse. Dieser Aspekt führt dazu, dass Musikrichtungen, wo viel auf einmal passiert und/oder tiefe Bässe gefragt sind, mit den Nuberts besonders viel Spaß machen. Allerdings weisen die Nuberts generell bei keinem Genre und auch bei Filmen keinen groben Mangel auf, sodass mit ihr wirklich jeder Song mindestens gut, wenn nicht sogar hervorragend klingt. Die Faustschläge vom Creed 3 Trailer waren der Wahnsinn und die Stimmen klingen wie im Kino. Der Sound löst sich ebenso sehr gut ab, nur mit dem Unterschied, dass ich die Nuberts auch ohne Bassfundament ganz gut genießen kann. An unserem Wohnzimmertisch scheint nämlich ein Bassloch zu sein, deswegen war mir das wichtig, dass auch dort ein ertragbarer Sound vorhanden ist. Positionierung: Nubert > Dali ~ JBL Preis: Man darf nicht vergessen, dass der JBL eig. in einer niedrigeren Liga spielt. Die Lautsprecher sind schon eine Weile auf dem Markt und sind, wenn überhaupt noch, für 150 bis 250 € zu haben. Umso bedenklicher finde ich es, dass ich in ein paar wenigen Aspekten die JBL einer deutlich teureren Dali vorziehen würde. Für die JBL habe ich damals ebenfalls lange recherchiert und meiner Meinung nach gehören diese zu den besten in ihrer Preisklasse. Nichtsdestotrotz spielt die Dali insgesamt in einer anderen Liga und kostet wohl zurecht mehr. Interessant war für mich, dass die Dali für teilweise 600 €/Paar und teilweise für 400 €/Paar zu haben sind. Da wundert es mich schon, wie man das gleiche Produkt für diese beiden Preise gewinnbringend verkaufen kann. Solche Rabatte werden idR. in den Preis reinkalkuliert. Das bedeutet, alle die den regulären Preis bezahlen, finanzieren einem Schnäppchenjäger die vergünstigten Boxen mit. Alternativ kann man seine Preise, so wie das scheinbar Nubert macht, deutlich enger kalkulieren und muss dafür auf krasse Rabattaktionen verzichten. Die NuBoxx B40 kostet im Paarpeis nämlich 556 € und zwar so gut wie immer. Dieser marketingtechnisch „unschöne“ Preis ist für mich ebenfalls ein Indiz für die enge Preiskalkulation und Indikator dafür, dass man hier für sein Geld was geboten bekommt. Aufwändig bedruckte Kartons, in Farbe gestaltete Betriebsanleitungen samt Danksagung oder gar Zertifikate von THX o.Ä. sind Geldverschwendung. Geld, das auf den Kunden übertragen werden muss. Das alles findet man bei Nubert nicht, was für mich einen sehr positiven Eindruck hinterlassen hat. Positionierung: Nubert > JBL > Dali Resümee: Ich denke, man konnte bereits herauslesen, für welchen Lautsprecher ich mich entschieden habe. Alle Lautsprecher haben ihre Stärken und Schwächen und mit Vorteilen kommen physikalisch bedingt oft gleichzeitig Nachteile dazu, die sich schwer ausgleichen lassen. Die Nuberts entsprechen aber overall am meisten meinen Ansprüchen. Hauptausschlaggebend für die Entscheidung war, dass die Nubert am besten ohne Subwoofer auskommen, denn für so einen habe ich keinen Platz. Gleichzeitig gehen die Lautsprecher aber wenig Kompromisse dafür ein. Das Klangbild ist neutral und angenehm, altbekannte Songs werden zu neuem Leben erweckt und der Lautsprecher macht in jeder Hinsicht und auch über mehrere Stunden Spaß, ohne anstrengend zu werden. Für meinen Use-Case kann ich mir kaum einen besseren Lautsprecher in dieser Preisklasse vorstellen. Die Lautsprecher haben sogar meine Freundin überzeugen können, obwohl sie bereits in die JBL verliebt war. Selbst mein Kumpel möchte sich jetzt so ein Paar kaufen, obwohl er zuvor beinahe dem „Teufel“ in die Hände fiel und das ging im Gegensatz zu den Teufel sogar ganz ohne THX-Zertifikat. Also klare Kaufempfehlung von uns! Hätte ich mich zwischen Dali und JBL entscheiden müssen, hätte ich die Dali leider zurückschicken müssen. Die Art, wie dieser Hochtöner klingt, entspricht nicht meinem Geschmack und spätestens nach einer halben Stunde kann ich diesen Sound nur mehr schwer ertragen und das obwohl die Dalis vieles besser machen als die JBL. Dazu kommt dann noch der höhere Preis, das wäre für mich keine rationale Entscheidung mehr gewesen. Ich will mit dem harten Urteil niemanden zu nahetreten. Wer auf den Sound der Dali steht, soll ihn genießen. Damit diese ebenfalls tolle Box nicht zu hart wegkommt, hebe ich nochmal hervor, dass sie jedenfalls detaillierter, raumfüllender und tiefer als die JBL spielt. Positionierung: Nubert > JBL > Dali Alternative Modelle: - Häufig untergekommen sind mir z.B. die Wharfedale Diamond 12.2. Diese sollen im Mittenbereich die besten ihrer Klasse sein. Ich habe sie aber aufgrund des fehlenden Tiefgangs nicht bestellt. Mit Subwoofer sind diese aber sicher eine brauchbare Option. - Die Klipsch RP-600M sollen wohl ein spektakuläres Klangbild liefern aber differenziert betrachtet in keinem Frequenzbereich so wirklich gut abschneiden. Nach einige Stimmen, dass diese Boxen overhyped sein sollen, sind diese in meiner Entscheidungsfindung ausgeschieden. - Die Bowers & Wilkins 606 S2 Anniversary Edition wurden von vielen Magazinen hoch gelobt. Diese Stimmen können natürlich erkauft sein. Unter versierten Nutzern zeichnete sich teilweise ein anderes Bild ab, sodass ich abgeschreckt war. Die Box soll außerdem wenig neutral spielen. - Die Magnat Signature 703 hätte ich auch gerne gehört, habe sie aber aufgrund der „Hi-Res-Zertifizierung“ abgelehnt. Wie gesagt, halte ich sehr wenig von solchen Zertifikaten und generell finde ich die Bauweise mit zwei Hochtönern fragwürdig. Womöglich eine Sache der Marktpositionierung gewesen. - Die KEF Q350 haben mich designtechnisch fasziniert, allerdings hat mich hier auch wieder das Datenblatt mit dem fehlenden Tiefgang abgeschreckt. Der soll wohl besser sein als man erwarten würde. Auch hier mit Subwoofer eig. kein richtiger Grund für eine Ablehnung. - Die Nubert NuLine 34 stellt im Grunde das Pendant zur NuBoxx B40 in der nächstbesseren Serie dar. Allerdings ist die NuLine schon ein älteres Semester und vom Tiefgang her sogar schlechter. Sie soll wohl noch etwas dynamischer als die NuBoxx spielen. Die Erfahrung war mir der Preissprung von fast 200 € für das Paar nicht wert.
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